Ein Manifest im Entstehen, das aufdeckt, wie wir Verantwortung an „die Anderen“ auslagern. Es fragt, ob es ein echtes Wir gibt oder ob globale Krisen nur spiegeln, dass wir Eigentümerschaft über gemeinsame Ergebnisse meiden.
„Ich? Wir? DiE Anderen?“
Die zentrale Spannung: Selbst gegen Kollektiv. Gibt es ein echtes Wir oder nur bequeme Rhetorik?
„Denken ist nicht Wissen.“
Regeln werden unter Androhung befolgt, nicht aus Überzeugung. Compliance tarnt sich als Verantwortung.
Pandemie-Bezüge zeigen, wie schnell Schuld an Systeme und Regierungen delegiert wird – alle sind schuld, nur nicht „ich“.
„Wir schaffen das nicht allein.“ Der Text ruft zu geteilter, freiwilliger Verantwortung statt Top-down-Verordnung auf.
UNDP, „A World“ und die Flagge der Erde setzen den Maßstab Menschheit – eine Identität, die innerlich noch fehlt.
Das Selbst existiert, aber ohne ein verinnerlichtes Ich = Wir bleiben kollektive Probleme ungelöst.