Bewegung ohne Ego
Nur Füße sind sichtbar: der Mensch schrumpft zur Spur. Kein Gesicht, keine Mimik – nur ein Körper, der einem vorgezeichneten Pfad folgt. Es könnte jede Person sein.
Kernkonflikt
„Bin ich es / oder die anderen“
Wo endet das Selbst, wo beginnt das Außen? Sind Gedanken originell oder nur Echos, geformt von allen um uns herum?
Formung durch Reaktion
„Die anderen… / und ich“
Die Pause stellt die Menge voran – Identität entsteht als Antwort, nicht in Isolation.
Wahrnehmung im Zweifel
„Vielleicht ist es / nicht, was ich sehe“
Sehen ist unsicher; Erfahrung wird gerahmt, geschnitten und gefiltert – wie der Film selbst.
Grenzauflösung
„Wir ist Ich / und Ich ist Wir“
Das Selbst löst sich im Kollektiv auf – unbehaglich, nicht utopisch. Das meiste, was wir „Ich“ nennen, ist geerbt, gespiegelt, auferlegt.
Einzeiler
Das Selbst existiert – aber weit weniger unabhängig, als wir gern glauben.